Ein Zero-Day-Angriff ist eine Cybersicherheitsbedrohung, die auftritt, wenn ein Angreifer Schwachstellen in Ihrem Softwaresystem findet und diese ausnutzt, um sich unbefugten Zugriff auf Ihre WordPress-Website zu verschaffen, bevor die Entwickler das Problem beheben können. Zero-Day-Angriffe sind gefährlich, da in der Regel nur die Angreifer selbst davon wissen; daher sind sie schwer nachzuverfolgen.
Beispiele für Zero-Day-Angriffe
2020: Apple iOS
Obwohl Apple iOS die sicherste Smartphone-Plattform ist, traten Zero-Day-Schwachstellen auf, bei denen die Benutzer das System von iPhones aus der Ferne kompromittieren mussten.
Stuxnet
Schadsoftware drang in Irans Urananreicherungszentrifugen ein, infizierte das industrielle Kontrollsystem und störte das Atomprogramm des Landes.
Sony: 2014
Ein Zero-Day-Angriff auf Sony Pictures legte das Netzwerk von Sony lahm und führte zur Veröffentlichung sensibler und persönlicher Daten aus Unternehmensdateien und Mitarbeiterakten. Dabei wurden sogar Kopien unveröffentlichter Sony-Filme offengelegt.
Methoden zur Erkennung von Zero-Day-Angriffen auf Checkpoints
1. Plattform für Bedrohungsanalysen
Der Schutz vor Zero-Day-Angriffen erfordert Zugriff auf umfassende Informationen. Check Points Threatcloud ist die weltweit größte Datenbank für Cyber-Bedrohungsanalysen und dient regelmäßig der Analyse von 86 Milliarden Transaktionen für über 100.000 Checkpoint-Kunden.
2. Bedrohungsabwehrsysteme
Diese Methode beinhaltet die Umsetzung der gewonnenen Informationen in konkrete Maßnahmen, um einen erfolgreichen Angriff zu verhindern. Hier ist die Liste der wichtigsten Abwehrmechanismen gegen Bedrohungen:
3. Inspektion auf CPU-Ebene
Es handelt sich um den Prozess des Spamschutzes und der Codesignierung, bei dem schädliche Codes blockiert werden, bevor sie ausgeführt oder heruntergeladen werden.
4. Malware-DNA-Analyse
Dieses System erkennt Schadsoftware, bevor sie auf ein Zielsystem gelangt.
5. Kampagnenjagd
Hierbei kann die Verhaltensanalyse den Angreifer blockieren und identifizieren.
Techniken zur Erkennung von Zero-Day-Exploits
1. Statistikbasierte Erkennung
Statistikbasierte Erkennung sammelt Informationen über Zero-Day-Exploits anhand vergangener Daten und nutzt diese als Grundlage für ein sicheres Systemverhalten. Je zuverlässiger die Daten sind, desto präzisere Lösungen lassen sich bereitstellen.
2. Signaturbasierte Erkennung
Die Schadsoftware wird hier mithilfe von Antivirensoftware erkannt. Diese greift auf eine bestehende Datenbank mit Schadsoftwaresignaturen zurück, die beim Scannen des Systems nach Viren als Referenz dient.
3. Verhaltensbasierte Erkennung
Bei dieser Technik wird die Schadsoftware erkannt, indem ein Basisverhalten anhand von Daten vergangener und aktueller Interaktionen mit dem System ermittelt wird. Dieses Erkennungsverfahren arbeitet auf einem einzelnen Zielsystem und hat sich als sehr effektiv bei der Erkennung von Schadsoftware erwiesen.
4. Hybriddetektion
Es handelt sich um den Prozess, bei dem zwei oder drei der oben genannten Techniken so kombiniert werden, dass die Genauigkeit der Erkennung von Zero-Day-Exploits erhöht wird. Die effektivste der drei Techniken führt zu Ergebnissen.
Da Zero-Day-Angriffe schwer zu erkennen sind und die Gesamtleistung einer Website beeinträchtigen, müssen sie zeitnah erkannt werden. Wenn wir in Cybersicherheit investieren, ist die Bekämpfung von Zero-Day-Schwachstellen der wichtigste Fokus.