Einführung
Designen ist spannend. Der erste Schritt im Designprozess besteht darin, verschiedene Anwendungen wie Sketch, Adobe XD, InVision Studio und Figma kennenzulernen. Die richtige Anwendung ist genauso wichtig wie die Wahl von Designthema, Farben und Schriftart. Sie möchten die beste Lösung, um Vertrauen beim Kunden aufzubauen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Jede Anwendung hat ihre Stärken und Schwächen. Figma gewinnt jedoch zunehmend an Popularität. Laut einer Studie von Uxtool.co aus dem Jahr 2020 Figma das bevorzugte Tool für Designer. Figma ist ein Webtool, mit dem Sie Web- und mobile Oberflächen gestalten können. Es kann direkt im Browser verwendet oder als reguläres Programm heruntergeladen werden. Da es vollständig internetbasiert ist, ist eine Internetverbindung erforderlich. Wenn Sie Figma noch nicht kennen oder sich nicht sicher sind, ob es das Richtige für Sie ist, sollten Sie die folgenden zehn Argumente berücksichtigen:
Zusammenarbeit
Der entscheidende Unterschied zwischen Figma und anderen Design-Tools liegt in der Möglichkeit zur Zusammenarbeit. Das heißt, mehrere Designer können gleichzeitig am selben Projekt arbeiten. Es ist nicht nötig, VXX-Dateien hin und her zu schicken oder einzelne Elemente in ein finales Dokument zu integrieren. Ihre gesamte Arbeit wird gespeichert und in Echtzeit angezeigt. Diese Funktion mag anfangs etwas ungewohnt wirken, da man sich beim Arbeiten beobachtet fühlt. Doch die Vorteile liegen auf der Hand: Transparenz und die Möglichkeit zum Teilen fördern die Zusammenarbeit auf allen Ebenen!
Prototyping
Das zweitwichtigste Merkmal von Figma ist die Prototypenerstellung. Es ist leicht zu erlernen, einfach zu bedienen und bietet zahlreiche Funktionen wie Overlays, Ein- und Ausblendanimationen, die intelligente Animationsfunktion, Interaktionen per langem Drücken, Hover, Verzögerung und Klicks sowie Scrollbewegungen. Die Dauer der meisten Animationen lässt sich anpassen. Verschiedene Bildschirmkonfigurationen stehen zur Verfügung, und zum Präsentieren Ihres Prototyps benötigen Sie lediglich eine URL. Mit der Figma Mirror App können Sie Ihren Prototyp auch auf Ihrem Smartphone präsentieren.
Kompatibilität
Ein weiterer wichtiger Grund für die Verwendung von Figma ist die Kompatibilität mit anderer Software. Figma-Dateien lassen sich von jedem System mit Webbrowser aus teilen, öffnen und bearbeiten. Während Sketch nur für Mac verfügbar ist, steht Figma allen zur Verfügung. Die Eigenschaftenanalyse erfolgt direkt im Tool, und Code-Snippets für jedes ausgewählte Element können in den Formaten CSS, iOS oder Android angezeigt werden.
Schnell
Figma benötigt im Gegensatz zu vielen anderen installierbaren Grafikeditoren keine hohe Systemleistung, wie beispielsweise 8 GB RAM oder eine High-End-Grafikkarte. Figma ist unglaublich leistungsstark und ermöglicht die gleichzeitige Bearbeitung dutzender Dateien ohne Ruckler oder andere Probleme. Dies ist besonders nützlich bei der Entwicklung von mobilen Apps, wenn viele Bildschirmframes verbunden und gruppiert werden müssen.
Komponenten
Beim Erstellen von Benutzeroberflächen muss man häufig dasselbe Element an mehreren Stellen gleichzeitig verwenden und kopiert es daher. Möchte man jedoch etwas innerhalb des Elements ändern, muss man den Vorgang wiederholen, um die Konsistenz zu wahren. Das ist manchmal so aufwendig, dass man sich die Mühe kleinerer Anpassungen sparen möchte. Die Komponentenfunktion in Figma ist ein hervorragendes Werkzeug, um die Konsistenz mit minimalem Aufwand zu gewährleisten. Man erstellt eine „Komponente“ aus dem ersten Element, das man zuvor kopiert und eingefügt hat.
Leicht zu erlernen
Die drei wichtigsten UI-Design-Tools sind Sketch, Figma und Adobe XD. Alle drei sind hervorragend und haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile. Wer bereits mit Photoshop gearbeitet hat, kann Figma innerhalb weniger Tage erlernen. Aber auch ohne Photoshop-Erfahrung sollte man Figma öffnen und alle Werkzeuge ausprobieren. Nach ein paar Stunden des Ausprobierens wird man die Anwendung besser verstehen.
Einfach zu teilen
Die Zeiten, in denen man riesige Dateien per E-Mail verschicken und komprimieren musste, damit die Postfächer nicht überfüllt werden, sind weitgehend vorbei. Mit Figma ist das Teilen von Verbindungen mit Projektbeteiligten kinderleicht. Das ist für jede Kundenarbeit unerlässlich, aber in Zeiten von COVID-19, in denen viele Menschen im Homeoffice arbeiten, noch wichtiger.
Präsentationen und Feedback
Nicht alle Anwendungen bieten Präsentations- und Feedbackmöglichkeiten. Diese sind oft eingeschränkt. Mit Figma ist kein Export des fertigen Designs nötig, da die Präsentation direkt im Tool erfolgt und Teammitglieder die Layouts direkt kommentieren können. Bildschirmexporte oder das Wechseln zwischen Sketch und InVision entfallen. Diese Funktionen sorgen für eine intuitive Bedienung der Anwendungen.
Bibliotheken
Figma ist ein spannendes Tool, da man Bibliotheken direkt mit anderen Nutzern verknüpfen und so ein Corporate-Design-System erstellen kann. Sobald die Bibliothek eingerichtet und mit dem gesamten Team geteilt wurde, kann jeder auf die benötigten Daten zugreifen und sie herunterladen und arbeitet dabei stets mit der aktuellsten Version.
Drei Anwendungen in einem
Die gewählte Anwendung sollte einen kombinierten Nutzen bieten. Obwohl wir häufig mehrere Tools täglich verwenden, vereint Figma alle Elemente, die ein Produktionsteam benötigt: Design, Layout, Prototyping, Präsentation und Code-Inspektion. Es ist zudem kostenlos und bietet wichtige Funktionen für bis zu drei Projekte und zwei Editoren. Da die Benutzeroberfläche und die Werkzeuge beider Programme sehr ähnlich sind, finden Sie sich in Figma schnell zurecht, wenn Sie bereits mit Sketch vertraut sind.
Abschluss
Insgesamt bietet Figma genügend größere und kleinere Verbesserungen, um Ihren Workflow deutlich zu beschleunigen und zu optimieren. Laut mehreren Designern bietet Figma die optimale Kombination aus Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Leistung. Letztendlich kommt es darauf an, was Sie als Designer bevorzugen und was für Sie am besten funktioniert.
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