Was ist Google Bombing?

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Das Verfahren zur Verbesserung des Suchmaschinenprofils (SEO) einer Website im Google-Suchindex wird als „Google-Bombing“ bezeichnet. Die betreffende Website verfügt über eingehende Links, die jedoch auf einen Begriff verweisen, der nicht auf der Seite selbst vorkommt und daher für die Suchanfrage irrelevant ist.

Wenn viele Links auf diese Weise angeordnet sind, lässt sich eine bessere Platzierung in den Google-Suchergebnissen erzielen. Google-Bomben werden häufig mithilfe von Crowdsourcing durchgeführt, bei dem eine große Anzahl von Webadministratoren bestimmte Phrasen mit einer Seite verknüpfen.

Die Technik des sogenannten „Google-Bombings“ findet vielfältige Anwendung. Häufig werden diese Verfahren in der Politik eingesetzt, indem man auf der Website eines Politikers Phrasen mit negativer Bedeutung verknüpft. 

Es ist auch als Linkbombing, Spamdexing, Link- und Keyword-Spam sowie negative Suchmaschinenoptimierung bekannt, wenn sich das Bombing nicht auf Google, sondern auf andere Suchmaschinen bezieht. Da Google jedoch in vielen Ländern die beliebteste Suchmaschine ist, hat sich der Begriff „Google-Bombing“ als Branchenstandard etabliert.

Wie funktioniert Google Bombing?

Der Mechanismus, den Google zur Bewertung von Websites einsetzt, wurde in ungeheuerlichem Maße für politische Zwecke missbraucht. Dennoch wird der Algorithmus weiterhin verwendet. Googles Suchmaschine liefert zumindest teilweise Suchergebnisse. Sie bewertet die Popularität einer Website anhand der eingehenden Links und der in deren Ankertexten verwendeten Schlüsselwörter.

Dem Konzept zufolge ist die Stärke der Position einer Website in den Suchergebnissen für eine bestimmte Phrasengruppe proportional zur Anzahl der Links, die verwandte Begriffe enthalten und auf diese Website verweisen. Somit war es denkbar, Websites mit Phrasen zu verlinken, die keinerlei inhaltlichen Bezug zum Thema der betreffenden Seite hatten.

Google bewertet Webseiten nicht mehr allein anhand der Häufigkeit von Links im Online-Content, sondern berücksichtigt auch die Relevanz der Inhalte. Darüber hinaus gibt es Hunderte weiterer Ranking-Variablen, die mit Inhalt, Struktur und technologischen Aspekten zusammenhängen. Insgesamt fließen also über 200 Ranking-Elemente in die Bewertung ein.

Diese Strategie lieferte legitime Ergebnisse. Sie war jedoch anfällig für Ranking-Manipulationen und SEO-Methoden. Als Reaktion auf Google-Bomben entwickelte Google einen Filtermechanismus, der die manipulierten Ergebnisse auf Diskussionsbeiträge und Kommentare beschränkte.

Google-Bombing in der Suchmaschinenoptimierung

Die Strategie hinter dem Google-Bombing hat deutlich gemacht, dass Suchergebnisse algorithmisch generiert werden und daher nicht immun gegen Manipulation sind. Obwohl Strafen mittlerweile Realität sind, hat Google mehrfach klargestellt: Menschliches Handeln hat in der Regel keinen Einfluss auf die Suchergebnisseiten (SERPs).

Ähnlich wie Reverse Engineering (auch bekannt als Google Bowling), verschiedene SEO-Wettbewerbe und Google Washing bezeichnet Google Bombing den Versuch, die Suchergebnisse zu beeinflussen. Beispielsweise ist es möglich, die Ergebnisse eines automatisierten Prozesses umzukehren, indem man die Abhängigkeiten des Algorithmus ausnutzt. Dadurch wird der gewünschte Effekt erzielt.

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