E-Commerce-Websites bieten häufig verschiedene Kategorien, Dateien und Filter, die über die Filternavigation in den Seitenleisten aufgerufen werden können. Nutzer können ihre Suche auf der Website individuell anpassen und die gesuchten Informationen filtern.
Die Produktliste kann mithilfe von indizierten Kategorien, sogenannten Facetten, eingegrenzt werden. Diese dienen gleichzeitig als Erweiterung der Hauptkategorien der Website.
Facetten sollten in ihrer idealen Form für jede Auswahl einen eindeutigen Wert liefern. Da sie indexiert werden, sollte jede Facette auf einer Website Relevanzsignale an Suchmaschinen senden, indem sichergestellt wird, dass alle wesentlichen Attribute im Text der jeweiligen Seite enthalten sind. Somit sollten Facetten in ihrer optimalen Form für jede Auswahl einen eindeutigen Wert liefern.
Facettennavigation in Google
Da Kunden viele Optionen haben, ist die Facettennavigation die beste Wahl. Darüber hinaus ist sie die Option, die E-Commerce-Teams als die wertvollste empfinden werden.
Das Erstellen immer neuer Seiten, wodurch der Nutzer auf einer endlosen, quälenden Klickreise durch das System geführt wird, ist unlogisch und kontraproduktiv und sollte unbedingt vermieden werden.
Und hier stoßen wir auf eine Besonderheit im Bereich SEO: einen der wenigen Fälle, in denen eine positive Nutzererfahrung im Widerspruch zu exzellenter SEO stehen kann. Nutzererfahrung und Facettennavigation gehören zu den wichtigsten Verkaufsargumenten von Google. Die potenziellen Probleme, die durch die Facettennavigation entstehen können, sind jedoch so gravierend, dass Google ausdrücklich davor warnt.
Facettennavigations-SEO-Probleme
Damit Facettennavigationssysteme korrekt funktionieren, wird für jede gefilterte Suche eine neue URL generiert. Diese wird entweder dynamisch erstellt, wodurch ein ähnliches Ergebnis wie in unserem Beispiel entsteht, oder es wird eine statische Methode verwendet.
Oder sie fügen Parameter hinzu, die die Funktionsweise der Kategorie-URL detailliert beschreiben (mehr dazu später). Das bedeutet, dass Ihre Facettennavigation selbst dann neue Landingpages generiert, wenn Sie nicht für jede denkbare Merkmalskombination eine separate Landingpage erstellen.
Wenn Sie die Facettensuche nicht im Auge behalten, kann Ihre Website mit immer gleichen Inhalten überladen werden. Außerdem kann sie Crawling-Budgets und Linkwert von wichtigen Websites abziehen. Sie werden dies viel leichter verstehen, wenn Sie „Crawling“ eher als Ressource denn als Aktion betrachten.
Facettennavigation ohne interne Links
Um die im vorherigen Abschnitt beschriebene optimale facettenreiche Navigationskonfiguration zu erreichen, müssen Sie für jede Unterkategorie eine Seite erstellen.
Sie können die Facettennavigation nicht zum Erstellen dieser Seiten verwenden, da sie keine internen Links generiert. Daher müssen Sie diesen Schritt selbst durchführen.
Die meisten E-Commerce-Plattformen bieten die Möglichkeit, Unterkategorien anzulegen. Dennoch wäre es wünschenswert, die Produkte in den Unterkategorien auf Basis einer gefilterten Version der Produkte der Hauptkategorie anzuzeigen. Dadurch lässt sich vermeiden, dass jede Unterkategorie mit Produkten überladen wird.
Mit diesem Ansatz können Sie die mit SEO verbundenen Schwierigkeiten vermeiden und gleichzeitig die Vorteile der Seitenerstellung nutzen, wie es beispielsweise bei der Facettennavigation der Fall ist.
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