Die größte Stärke von Content-Syndication im Vergleich zum Gastbloggen liegt in der schnellen Skalierbarkeit. Konkret bedeutet das: Sie verfassen einen neuen Artikel und laden ihn auf Ihren Blog hoch. Anschließend veröffentlichen Sie den Beitrag auf verschiedenen anderen Blogs.
Was ist Artikelsyndizierung?
Der aktuelle Ansatz im Wachstumsmarketing legt großen Wert auf Content-Syndication. Das war schon immer so. Allerdings hat sich der Charakter der Content-Syndication über die Jahre weiterentwickelt. Auch die Content-Formate, die ihr zugrunde liegen, haben sich verändert.
Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass sich nur Blogbeiträge und Artikel für die Syndizierung eignen. Die Verbreitung von Inhalten über Syndizierung ist die Hauptfunktion dieser Strategie. Wenn Sie etwas auf Ihrer Website veröffentlichen, kann dieser Inhalt später nahezu unverändert auf anderen Websites erscheinen.
Die Vorteile der Artikelsyndizierung
Neben der Erhöhung der Reichweite Ihrer Inhalte bietet die Syndizierung auch konkrete Vorteile für das Geschäftsergebnis Ihres Unternehmens.
Traffic über Empfehlungen generieren
Die überwiegende Mehrheit der Webseiten, die Ihre Arbeit erneut veröffentlichen, informieren ihr Publikum auch über die ursprüngliche Veröffentlichungsseite.
Wenn den Lesern des syndizierten Artikels dieser gefällt, entscheiden sie sich möglicherweise dafür, ihre Recherche auf Ihrer Website fortzusetzen.
Bauen Sie Ihre Marke auf
Ein Halo-Effekt entsteht, wenn Konsumenten Ihre Marke oder Ihren Namen regelmäßig auf seriösen Websites sehen. Das verleiht Ihrem Unternehmen mehr Glaubwürdigkeit. Sie werden Sie schließlich als ebenso vertrauenswürdig wahrnehmen wie sich selbst.
Menschen, die häufiger mit Ihrer Marke in Kontakt kommen, werden aufgrund eines Phänomens, das als Expositionseffekt bekannt ist, mit größerer Wahrscheinlichkeit in Zukunft Ihre Produkte kaufen.
Wie wirkt sich die Verbreitung von Artikel-Syndizierung auf die Suchmaschinenoptimierung aus?
Manche befürchten, dass die Syndizierung ihrer Werke zu Problemen mit doppeltem Inhalt führen und letztendlich eine Strafe von Google nach sich ziehen könnte.
Dieser Ansatz hat durchaus Sinn, denn die Vervielfältigung von Inhalten auf mehreren Websites könnte eine Spam-Strategie sein, wie Google hier erklärt:
Gelegentlich werden Informationen gezielt über viele Domains kopiert, um Suchmaschinenergebnisse künstlich zu manipulieren oder eine höhere Besucherzahl zu erzielen. Wenn ein Besucher in den Suchergebnissen nahezu identische Informationen wiederholt sieht, kann dies zu einer negativen Nutzererfahrung führen. Ursachen hierfür können irreführende Methoden wie die hier beschriebene sein.
Google ist sich jedoch bewusst, dass derselbe Inhalt aus durchaus nachvollziehbaren Gründen auf mehr als einer Website zu finden sein kann, beispielsweise wenn der Inhalt über viele Websites hinweg syndiziert wird.
Sie versuchen nicht, das System auszutricksen, indem Sie die Ergebnisse manipulieren und Ihre Inhalte mehrfach in den Rankings platzieren; vielmehr versuchen Sie, die Anzahl der Personen zu erhöhen, die Ihre Inhalte sehen, indem Sie Besucher von anderen Websites auf Ihre Inhalte aufmerksam machen.
Google hat Methoden entwickelt, um dies zu berücksichtigen, und die Suchmaschinen haben erklärt, dass es keine Strafe für doppeltes Material gibt.
Bezahlte Artikelsyndizierung
Bezahlte Content-Syndication ist genau das, wonach es klingt: Man bezahlt dafür, dass die eigenen Inhalte veröffentlicht werden. Diese Form gibt es schon seit Längerem, insbesondere in ihrer gängigsten Form.
Große Konzerne arbeiten häufig direkt mit großen Verlagen zusammen, um ihre Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Unternehmen mit geringerem Budget können diese Strategie jedoch nur nutzen, wenn sie ihnen zur Verfügung steht.
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