Staging-Umgebungen (kurz: Staging-Umgebungen) sind nahezu exakte Nachbildungen von Produktionsumgebungen zum Testen von Software. Ihr Zweck ist es, Code, Builds und Updates unter einer produktionsähnlichen Umgebung zu testen, bevor eine Anwendung bereitgestellt wird. So wird die Qualität der Anwendung sichergestellt, bevor sie dem Endbenutzer ausgeliefert wird.
Daher ist es notwendig, die Hardware, Server, Datenbanken und Caches der Staging-Umgebung zu replizieren, um eine identische Konfiguration zu gewährleisten. Um zudem den korrekten Betrieb der Software in der Staging-Umgebung sicherzustellen, sollte alles so nah wie möglich an der Produktionsumgebung liegen.
Bühnenumgebungen und ihre Bedeutung
Die Softwarebereitstellung umfasst mehrere Schritte: Entwicklung, Integration, Test und Qualitätssicherung, Staging und Produktion. In Zeiten, in denen Nutzer wenig Geduld mit Anwendungen haben, die nicht wie erwartet funktionieren, ist das Aufspüren von Fehlern und Softwareproblemen entscheidend für einen reibungslosen Betrieb. Eine Staging-Umgebung dient dazu, Software auf einem produktionsnahen Niveau in einer nicht-produktiven Umgebung zu testen. Dies kann zu einem höheren Vertrauen in die Software führen, sobald sie in der Produktion eingesetzt wird.
In Testumgebungen werden Prüfungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass Produktionsprobleme nicht auftreten und die Anwendung für Endbenutzer nicht beeinträchtigt wird. Dadurch sind tendenziell weniger Korrekturen erforderlich, wenn die Anwendung in der Produktionsumgebung bereitgestellt wird.
Tests in der Staging-Phase
Benutzerakzeptanztests (UAT) und Smoke-Tests können in einer Testumgebung durchgeführt werden. Smoke-Tests prüfen die grundlegende Funktionalität eines Dienstes, während UAT-Tests die Benutzerakzeptanz aus Anwendersicht gewährleisten. Ein Smoke-Test bestätigt beispielsweise, dass die Hauptfunktionen eines neuen Builds weiterhin korrekt funktionieren, und ein UAT-Test sichert die Qualität aus Anwendersicht. Testumgebungen werden verwendet, da bei einem schwerwiegenden Systemfehler der Produktivbetrieb nicht unterbrochen werden muss.
Eine Testumgebung kann auch für Chaos-Engineering-Tests genutzt werden. Der Code wird durch Chaos Engineering kontinuierlich auf seine Funktionsstörungen geprüft, um das Vertrauen in das System zu stärken. Bevor Chaos Engineering in der Produktion eingesetzt wird, empfiehlt es sich, es zunächst in einer Testumgebung durchzuführen. Dadurch lassen sich Softwareprobleme in Produktionssystemen frühzeitig erkennen.
Cloud Computing ermöglicht die Erstellung von Testumgebungen, die in Produktionsumgebungen bereitgestellt werden. Darüber hinaus lässt sich die kontinuierliche Bereitstellung auf diese Weise automatisieren.
Einschränkungen von Staging-Umgebungen
Das Hinzufügen einer Staging-Umgebung zu einem System schafft zusätzliche Sicherheit. Dennoch bestehen weiterhin Einschränkungen. Es ist unmöglich, jedes Szenario in einer Staging-Umgebung zu simulieren, selbst wenn diese die Produktionsumgebung sehr gut nachbildet. Die Anwendung kann erst dann unter Last getestet werden, nachdem hohe Datenverkehrsaufkommen simuliert wurden.
Eine schlecht konzipierte oder unzureichend genutzte Testumgebung kann weitere Probleme verursachen. Beispielsweise sind die Daten aus replizierten Tests ungenau, wenn die Test- und Produktionsumgebung nicht einheitlich konfiguriert sind.
In Produktionsumgebungen können potenziell Fehler auftreten. Beispielsweise sollte die Staging-Umgebung den Code ähnlich wie die Produktionsumgebung speichern. Andernfalls können sich Unterschiede in den Latenztestergebnissen ergeben.
Alternativen zur Bühnengestaltung
Manche Unternehmen verzichten komplett auf die Staging-Umgebung. Daten aus der Produktionsumgebung lassen sich extrahieren, darunter auch Informationen, die über die Staging-Umgebung nicht zugänglich sind, wie beispielsweise Verkehrsstatistiken. Im Vergleich zum Kopieren, Speichern und Verwalten von Daten aus einer Staging-Umgebung sparen Sie mit Daten aus der Produktionsumgebung wertvolle Zeit.
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