Ein Renderbaum ist eine Datenstruktur, die Informationen darüber enthält, wie eine Webseite dargestellt werden soll. Er umfasst die HTML-Elemente, ihre Beziehungen und die Position jedes Elements auf dem Bildschirm. Browser verwenden den Renderbaum, um zu bestimmen, welche Elemente angezeigt werden sollen und wie diese dargestellt werden sollen.
Beim Rendern einer Webseite erstellt ein Browser zunächst einen DOM-Baum. Dieser enthält alle HTML-Elemente in der Reihenfolge ihres Auftretens im Quellcode. Anschließend erstellt der Browser einen Renderbaum. Dieser enthält alle sichtbaren HTML-Elemente, jedoch keine Elemente, die ausgeblendet sind oder aus anderen Gründen nicht gerendert werden.
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Der Renderbaum bestimmt, was auf dem Bildschirm dargestellt werden soll. Jeder Knoten im Renderbaum repräsentiert ein HTML-Element. Die Position jedes Elements auf dem Bildschirm wird durch seine Position im Renderbaum bestimmt. Knoten, die sich weiter oben im Renderbaum befinden, werden vor Knoten, die weiter unten liegen, dargestellt.
Der Prozess der Erstellung eines Renderbaums wird als Rendering bezeichnet. Rendering erfolgt häufig inkrementell, das heißt, nur die geänderten Teile der Seite werden neu gerendert. Dadurch laden Seiten schneller und Ressourcen werden gespart, da nicht bei jeder Änderung alles neu berechnet werden muss.
Zusammenfassung
Beim Arbeiten mit Webseiten ist das Verständnis des Renderbaums von großer Bedeutung. Kurz gesagt, der Renderbaum ist eine Sammlung von Elementen, die auf einer Seite gerendert werden müssen. Dazu gehören beispielsweise Text, Bilder und andere Medien.
Entwickler nutzen den Renderbaum auch zur Leistungsoptimierung ihrer Webseiten. Durch das Verständnis seiner Funktionsweise können sie sicherstellen, dass nur die notwendigen Elemente auf einer Seite gerendert werden. Dies kann die Ladezeiten verkürzen und die Bandbreitennutzung reduzieren.