Im Online-Marketing bezeichnet man als Conversion jeden Vorgang, der zu einem vorher festgelegten Ergebnis führt. Ein Nutzer gilt als konvertiert, wenn er vom Status eines Besuchers oder Interessenten zum Status eines Käufers oder Kunden wechselt. Der Begriff „konvertieren“ kann auch im technischen Kontext verwendet werden.
Die Conversion-Rate ist ein wichtiger Leistungsindikator für kommerzielle Websites. Sie wird häufig gemessen, um den Erfolg einer Werbekampagne oder SEO -Maßnahme zu bewerten. Neben dem Kauf in einem Online-Shop zählt auch die Anmeldung zu einem Newsletter als Conversion. Es gibt viele weitere Möglichkeiten, Conversions zu generieren.
Optimierung der Konversionsrate
Bei der Erstellung von Online-Angeboten ist die Conversion-Rate-Optimierung ein entscheidender Faktor. Website-Optimierung zielt darauf ab, möglichst viele qualifizierte Besucher zu gewinnen. Daher ist die Steigerung des Traffics die wichtigste Voraussetzung für höhere Conversion-Raten. Im nächsten Schritt muss der Besucher durch die vorhandenen Inhalte überzeugt werden, den Kauf abzuschließen.
Einen geeigneten Umrechnungskurs finden
Die Konversionsrate einer Website kann berechnet werden, indem das Verhältnis bestimmter Aktivitäten zu den tatsächlichen Besuchen ermittelt und diese Zahl mit 100 multipliziert wird. Aus diesem Grund wird die Konversionsrate immer als Prozentsatz angegeben.
Die Art der Konversion, der Markt und das Angebot sind die drei Hauptfaktoren, die darüber entscheiden, ob eine Konversionsrate als exzellent oder schlecht gilt. Beispielsweise weist ein Onlineshop, der teure oder Luxusgüter verkauft, eine niedrigere Kaufkonversionsrate auf. Dies liegt daran, dass Konsumenten in solchen Fällen weniger bereit sind, so viel Geld auszugeben.
Konversionen im Internetmarketing und seinen vielen Formen
Auf einer Website können verschiedene Arten von Konversionen stattfinden. Die Umwandlung eines Interessenten in einen zahlenden Kunden ist nicht die einzige mögliche Bedeutung von „Konversion“. Auch ein Besucher, der zunächst zum Interessenten wird, kann als Konversion gelten, wenn er schließlich Kunde wird.
- Umwandlung eines Suchmaschinennutzers in einen Website-Besucher: In diesem Szenario sollte jeder Website-Besuch als eine Konversion betrachtet werden.
- Der Prozess, einen Website-Besucher in einen Newsletter-Abonnenten zu verwandeln.
- Der Prozess, einen Newsletter-Abonnenten in einen Kunden zu verwandeln.
- Die Transformation eines Konsumenten, der nur gelegentlich kauft, zu einem Kunden, der häufig kauft.
- Ein Besucher, der ein Kontakt- oder Anfrageformular ausfüllt, gilt als potenzieller Kunde. In diesem Fall überschneidet sich die Konvertierung mit der Leadgenerierung, die als Beginn des Interaktionsprozesses mit einem potenziellen Kunden angesehen werden kann.
- Konversion eines Nutzers, der auf der Website nach einer Telefonnummer sucht und dann das Unternehmen kontaktiert.
Die Antwort hängt hauptsächlich von den Zielen des Unternehmens ab, wenn es darum geht, zu bestimmen, welche Art von Verhalten eine Konversion darstellt.
Instrumente zum Messen und Umrechnen
Um mithilfe von Webanalysetools wie Google Analytics die Anzahl der Conversions zu ermitteln, ist es notwendig, E-Commerce-Tracking einzurichten, um Käufe zu überwachen. Alternativ können im Backend der Software „Ziele“ definiert werden. Auch die Überwachung von „Ereignissen“ ist eine Option.
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