Wie führt man ein Social-Media-Audit durch?

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Wie man ein Social-Media-Audit durchführt

Wenn Sie in diesem Markt präsent sind, ist Ihnen sicher schon aufgefallen, dass Social-Media-Marketing in der heutigen digitalen Welt über Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmens entscheiden kann. Sie haben also alles Notwendige getan, um eine starke Online-Präsenz aufzubauen. Dachten Sie zumindest. Sicher, Sie haben eine ansprechende Facebook-Seite und posten regelmäßig originelle Instagram-Stories. Aber welchen Unterschied macht das wirklich? Wie messen Sie den Erfolg? Wie können Sie Ihre Social-Media-Strategie optimieren? Was Sie brauchen: ein Social-Media-Audit.

Eine Prüfung?

Ja, ein Audit. Ein Social-Media-Audit ist wie eine Notenübersicht, die die Performance all Ihrer Social-Media-Kanäle bewertet. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einer Reise. Sie strengen sich an, wissen aber nicht, wie weit Sie schon gekommen sind. Irgendwann bewegen Sie sich, ohne zu wissen, wohin die Reise geht.

Genau das passiert langfristig, wenn man seine Social-Media-Aktivitäten ohne regelmäßige Überprüfung betreibt. Derselbe Weg ist viel unterhaltsamer und produktiver, wenn man seine Aktivitäten, Fortschritte und Umwege im Blick behält. Eine Überprüfung dokumentiert also im Wesentlichen den Fortschritt auf den Social-Media-Plattformen.

Hier ist eine ganz einfache Anleitung, wie man ein Social-Media-Audit durchführt.

Finde deine Handles heraus

Im ersten Schritt erstellen Sie eine Übersicht aller Social-Media-Plattformen, die Ihr Unternehmen nutzt oder vor längerer Zeit genutzt hat. Notieren Sie die Anzahl der Follower und Beiträge. Achten Sie darauf, dass Ihr Logo und Ihre Inhalte auf allen Kanälen einheitlich und aktuell sind.

Setze dir Ziele

Bevor Sie sich nun mit den Details befassen, notieren Sie sich das ursprüngliche Ziel jedes Ihrer Konten. Ein Instagram-Konto kann beispielsweise dazu dienen, die Interaktion mit der Zielgruppe zu fördern, während ein LinkedIn-Konto rein informativ und auf Bekanntheit ausgerichtet sein kann.

Die Analysen

Bei einer Wirtschaftsprüfung denken Sie wahrscheinlich an komplexe Diagramme und schwindelerregende Zahlen. Natürlich spielen Zahlen eine Rolle, aber die Wahrheit ist: Der Großteil der Arbeit wird Ihnen bereits von den genutzten Plattformen abgenommen.

Öffnen Sie Ihr Social-Media-Analyse-Tool für jedes Ihrer Konten. Verschiedene Konten liefern unterschiedliche Kennzahlen. Ihre Aufgabe ist es, die benötigten Daten zu sammeln und aufzubereiten. Folgendes sollten Sie überprüfen:

Der Kanal: Hier analysieren Sie die Gesamtleistung eines bestimmten Kanals. Achten Sie auf Daten wie die Entwicklung Ihrer Followerzahl, die Anzahl der Shares und Erwähnungen sowie die Häufigkeit Ihrer Beiträge. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht zu viel in Kanäle investieren, die sich nicht lohnen, sondern sich auf die erfolgreichen konzentrieren.

Der Inhalt: Identifizieren Sie auf jedem Ihrer Profile Ihre erfolgreichsten und weniger erfolgreichen Beiträge. Erhalten Sie mit Videos mehr Shares und Likes? Bevorzugt Ihre Zielgruppe Bilder oder Illustrationen? Ist Ihr Inhalt für mobile Endgeräte optimiert? Vergessen Sie dabei nicht die Reichweite Ihrer Hashtags.

Die Zielgruppe: Die demografischen Merkmale Ihrer Zielgruppe können sich je nach Konto unterscheiden. Die Analyse demografischer Daten hilft Ihnen dabei, Inhalte zu erstellen, mit denen sich die jeweilige Zielgruppe identifizieren kann. Heutzutage kommt es vor allem darauf an, wie persönlich Sie Ihre Inhalte gestalten. Analysieren Sie mithilfe von Tools wie Facebook Audience Insights Alter, Standort, Interessen usw. Ihrer Zielgruppe.

Der Traffic: Finden Sie heraus, welche Kanäle Ihren Social-Media- und Website-Traffic generieren. Leiten Ihre Social-Media-Aktivitäten Besucher auf Ihre Website? Welche Kanäle generieren die meisten Leads? Diese Zahlen finden Sie in Google Analytics unter dem Filter „Social“ und der Option „Akquisition“.

Schau dich um

Nachdem Sie nun Daten zu Ihren eigenen Nutzernamen haben, schauen Sie sich die Nutzernamen Ihrer Konkurrenten an. Welche Nutzernamen funktionieren für sie am besten? Welche Zielgruppe sprechen sie an? Es gibt immer etwas zu lernen, wenn man die Konkurrenz im Auge behält.

Schlupflöcher und Chancen

Analysiere abschließend deine Schwächen und entdecke neue Chancen. Falls du eine neue Plattform verpasst, nutze sie unbedingt! Besonders wichtig ist es, für jeden deiner Accounts neue Ziele zu entwickeln, die zu den gesammelten Daten passen. Ein neues Ziel könnte beispielsweise sein, mehr Grafiken in deinen Instagram-Posts zu verwenden.

So, Sie haben Ihre Social-Media-Profile erfolgreich geprüft. Sie werden mit Sicherheit einen deutlichen Unterschied in der Interaktion mit Ihrer Zielgruppe und der Leadgenerierung feststellen. Und falls Sie Unterstützung bei der zeitnahen Überprüfung Ihrer Konten benötigen, helfen wir Ihnen gerne!

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