Bei mobilen Werbekampagnen bezeichnet man das Verhältnis von Klicks zu Impressionen als Klickrate (Click-Through-Rate, CTR). Die Klickrate einer mobilen Werbekampagne wird ermittelt, indem die Gesamtzahl der Klicks durch die Gesamtzahl der Impressionen geteilt wird. Das Ergebnis wird anschließend in Prozent angegeben.
Wenn ein Unternehmen beispielsweise eine mobile Werbekampagne startet und diese Kampagne zu 10.000 Impressionen und 500 Klicks bis zum App Store führt, dann beträgt die Klickrate (CTR) dieser Kampagne 5 %.
Warum ist es so wichtig, die Klickraten zu erfassen?
Die Klickrate (CTR) ist eine wichtige Kennzahl zur Erfolgsmessung mobiler Werbung. Der Erfolg einer Kampagne lässt sich vergleichen, indem man ihre Klickrate im Kontext anderer Kampagnen betrachtet. Beispielsweise kann die CTR genutzt werden, um den Erfolg ähnlicher Werbemittel in A/B-Tests zu analysieren. Dies hilft festzustellen, ob bestimmte Aspekte die Anzahl der Interaktionen erhöhen.
Klickraten (CTR) sind eine wertvolle Kennzahl zur Bewertung der relativen Effektivität verschiedener Werbekanäle. So kann ein Werbetreibender beispielsweise die Wirksamkeit unterschiedlicher Kampagnenformate messen, indem er die Klickraten von Bannern, Interstitials, Videos und anderen Kampagnentypen vergleicht. Darüber hinaus hilft die Klickrate dem Werbetreibenden bei der Entscheidung, wo er den Großteil seines Budgets für mobile Werbung einsetzen sollte.
Klickraten (CTR) können auch innerhalb des Attributionsprozesses zur Bewertung der Nutzerqualität eingesetzt werden. Werbetreibende können feststellen, ob eine hohe CTR zwangsläufig einen höheren Nutzerwert bedeutet, indem sie die Kampagneneffektivität mit der Aktivität in der App verknüpfen. Werbetreibende, die von Kanälen mit hohen CTRs angelockt werden, können diese Informationen nutzen, um zu bestimmen, ob der Kanal qualitativ hochwertigen Traffic oder eine signifikante Anzahl von Nutzern generiert. Anschließend können sie ihr Werbebudget entsprechend anpassen.
Bedenken Sie, dass eine hohe Klickrate (CTR) nicht immer mit einer hohen Konversionsrate einhergeht. Daher ist es wichtig, Ihre wichtigsten Leistungsindikatoren (KPIs) zu definieren. Nehmen wir beispielsweise an, Sie betreiben eine E-Commerce-App, und der Kaufvorgang ist die wichtigste Konversion für Ihr Unternehmen. Ihre Statistiken zeigen möglicherweise, dass Netzwerk A eine Klickrate von 10 % aufweist, während die Klickrate von Netzwerk B nur 7 % beträgt. Die Konversionsrate von Netzwerk A liegt hingegen bei lediglich 5 %, während sie bei Netzwerk B 20 % erreicht. Trotz der niedrigeren Klickrate bietet Netzwerk B in diesem Szenario einen höheren ROI.
Klickraten und Anpassung
Die Klickrate (CTR) einer einzelnen Werbekampagne ist nur bedingt aussagekräftig. Sie liefert Marketern keine Informationen über den Zusammenhang zwischen Performance und Faktoren wie Kreativität, Kanal, Nutzerqualität und anderen Aspekten (z. B. der Anzeigenschaltung). Daher ist es notwendig, CTRs anhand umfassenderer Datensätze zu kontextualisieren. Durch den Vergleich zahlreicher Kampagnen über verschiedene Kanäle hinweg erhalten Marketer ein besseres Verständnis dafür, was eine „gute“ oder „schlechte“ CTR ausmacht. So vermeiden sie Fehlurteile auf Basis unzureichender Informationen.
Adjust ermöglicht es Marketern, die Klickraten ihrer Kampagnen mithilfe von Tracker-Links zu überwachen. Werbetreibende können die Klickraten einzelner Kampagnen präzise vergleichen, indem sie die von Adjust bereitgestellten Tracker-URLs und die Tracking-Architektur nutzen. Darüber hinaus stellt Adjust sicher, dass die Kennzahlen auf eine für sie sinnvolle Weise verglichen werden können.
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